Das Netzwerk Zukunftsorte verbindet kreative Wohn- und Arbeitsprojekte, die Leerstand und Brachflächen in ländlichen Räumen Brandenburgs und anderer ostdeutscher Bundesländer umnutzen und reaktivieren.
In nicht einmal mehr 10 Jahren wird knapp jede und jeder Dritte in Brandenburg 65 Jahre und älter sein. Was bedeutet das für die Gesellschaft, für die staatliche Daseinsvorsorge und das künftige Zusammenleben der Generationen?
Katharina Wiegmann, Projektleiterin der Fachstelle Altern und Pflege im Land Brandenburg (FAPIQ), zeigt auf, wie durch „Pflege vor Ort“ die kommunale Pflegeverantwortung gestärkt werden kann und zeichnet einen Weg zu alternsfreundlichen Kommunen.
Zuzug und Rückkehr nach Brandenburg entwickeln eine zunehmende Dynamik. Insbesondere der ländliche Raum profitiert von Digitalisierung, neuen Lebens- und Arbeitsformen und durch das Engagement von regionalen Rückkehr- und Zuzugsinitiativen.
Unternehmen, Vereine, Initiativen, Privatpersonen und Behörden organisieren in Prenzlau kostenfreie Ferienangebote für Grundschüler und Schüler aus dem Sekundarschulbereich. Ziel ist es, das Interesse am Mitmachen zu wecken und eine erste Berufsorientierung anzubieten.
Die Superhelden aus dem brandenburgischen Rathenow transportieren für alle Altersgruppen die Leichtigkeit der gelebten „guten Tat“ und zeigen auf, dass sich JEDE/R für Umweltschutz, Bildung und ein gemeinschaftliches Miteinander engagieren kann.
Das Lebenszentrum in der brandenburgischen Gemeinde Märkische Höhe ist heute ein Treffpunkt für alle Altersgruppen und steht für Gesundheit, Begegnung und Kultur.
Quartiere fit für die Zukunft zu machen, ist eine wichtige Herausforderung. Es gilt, Ungleichheiten innerhalb der Quartieren zu verringern und sie für alle Altersgruppen gleichermaßen attraktiv zu machen.
Ziel des Projektes ist es, zwei miteinander kooperierende lokale Netzwerke für ältere Menschen aufzubauen, deren innovative Angebote zur Unterstützung digitaler Teilhabe für Seniorinnen und Senioren entwickelt und erprobt werden.
Im Fokus des Mehrgenerationenprojektes in Bremerhaven steht der solidarische Umgang der Generationen. Die Bewohner profitieren von der urbanen Lage mit Infrastruktur und Versorgungsmöglichkeiten.
Aus demografischer Sicht weist der Zwei-Städte-Staat mehrere Besonderheiten auf: Mit einer Ausdehnung von nur 419 km2 und einer Einwohnerzahl von 680.000 Menschen ist es sowohl in Bezug auf die Fläche als auch auf die Bevölkerung das kleinste aller deutschen Bundesländer.