„Angesichts des demografischen Wandels brauchen wir Unternehmen, die Fachkräfte gewinnen und halten können. Wer die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärkt, schafft dafür die besten Voraussetzungen“, so Bundesfamilienministerin Prien.
Die Erwerbstätigenquote im Alter von 55 bis 64 Jahren ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Während so viele Frauen wie nie erwerbstätig sind, war die Quote bei den Männern schon höher.
Der Anteil der Erwerbstätigen variiert nach Alter und Geschlecht. Die Erwerbstätigenquote ist in den letzten Jahren vor allem im Alter von über 50 Jahren und bei Frauen deutlich gestiegen.
Die berufliche Ausbildung hat im Vergleich zum Studium an Bedeutung verloren. Heute beginnen etwa gleich viele Menschen ein Hochschulstudium wie eine Berufsausbildung.
Zukunftssichere öffentliche Finanzen sollen den Handlungsspielraum des Staates jederzeit gewährleisten. Langfristig stellt der demografische Wandel die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen vor eine große Herausforderung.
„Durch die angestrebte Etablierung gemeinsamer Standards bei der Ausbildung in Indien können langwierige und bürokratische Anerkennungsverfahren in Zukunft vermieden und gut ausgebildete Fachkräfte schneller in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden“, so Bundesgesundheitsministerin Warken.
Bis 2035 sinkt die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter deutlich. Angesichts des Fachkräftemangels ist es zentral, auf vorhandene Erwerbspersonenpotenziale zu blicken. Aktuelle Fakten und Forschungsergebnisse zum Thema.