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Weiterbildung

Weiterbildungen erfolgen meist aus beruflichen Gründen und umso häufiger, je höher der Bildungsabschluss ist.

Im Jahr 2022 hatten 30 Millionen Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren an mindestens einer Weiterbildung teilgenommen. Die Teilnahmequote lag relativ unabhängig vom Alter bei knapp über 60 Prozent. Lediglich bei den über 55-Jährigen zeigte sich gegen Ende ihres Berufslebens eine geringere Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen.

Ausschlaggebend für eine Weiterbildung waren in vier von fünf Fällen berufliche Gründe. Drei Viertel aller Aktivitäten erfolgten im Rahmen einer betrieblichen Weiterbildung. Individuelle berufsbezogene und nicht berufsbezogene Weiterbildungen kamen mit 7 beziehungsweise 15 Prozent weitaus seltener vor.

Der berufliche Kontext spiegelt sich auch in den bevorzugten Themen wieder: Weiterbildungen behandelten 2022 überwiegend die Themenbereiche Wirtschaft, Arbeit und Recht sowie Natur, Technik und Computer. Im Rahmen der Gesundheitsprävention waren zudem Veranstaltungen zum Thema Gesundheit und Sport relevant.

Abhängig Beschäftigte nahmen in größeren Betrieben häufiger an Weiterbildungen teil. Auch eine hohe berufliche Position wirkte sich positiv auf die Bereitschaft zur Fortbildung auf. Schließlich zeigte sich, dass Frauen und Männer umso häufiger an Weiterbildungen teilnahmen, je höher ihr höchster Schulabschluss beziehungsweise beruflicher Abschluss ist.

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