Ein ehemaliges Rittergut in Bad Köstritz, der historische Bahnhof in Bad Salzungen und ein früheres Pfarrgut in Blankenhain sind die Gewinner des in diesem Jahr erstmals vergebenen „Thüringer Zukunftspreises für Leerstandsbelebung“.
„Eine starke Heimat lebt vom Engagement der Menschen. Die Siegerprojekte des Thüringer Demografiepreises 2026 zeigen eindrucksvoll, wie Bürgerinnen und Bürger mit Ideen, Tatkraft und Zusammenhalt ihre Orte lebenswerter machen“, sagte Minister Schütz.
Ziel ist es, erfolgreiche Projekte sichtbar zu machen, die leerstehende Gebäude im ländlichen Raum in lebendige Wohnräume verwandeln und damit zur Stärkung der Lebensqualität vor Ort beitragen.
Man nehme ein ungenutztes Kirchengebäude, jede Menge Freiwillige mit dem Mut für Neues, viel Geld – und verwandle den größten beheizbaren Raum im Dorf zu einem Ort, der für alle 24/7 offen steht, in dem gefeiert und getanzt wird – die „Neue Mitte Aspach“.
Frank Sonnabend ist Architekt und Unternehmer. Mit seinen kreativen Projekten belebt der Investor leerstehende Gebäudekomplexe in Erfurt. Im Interview erzählt er von Chancen im demografischen Wandel und seinen Ideen zur Revitalisierung von Städten.
Nachdem das Spitalstift aus dem 14. Jahrhundert in Großengottern über Jahre verfiel, gründete sich 2012 ein Förderverein zur Rettung des Denkmals. Mit hohem ehrenamtlichem Einsatz wurde das Ensemble saniert und dient heute als Natur- und Kulturerbe.