Im Fokus des Stuttgarter Projekts stehen praxisnahe und wirkungsvolle Unterstützungsmöglichkeiten, die das selbstständige Wohnen im Alter und bei Behinderung fördern.
Die Fachstelle trägt dazu bei, Landkreise und kreisfreie Städte, Initiativen und Menschen vor Ort bei der Entwicklung und Realisierung alternsfreundlicher Lebensräume zu unterstützen.
Rolf Klein (76 Jahre) ist Bauingenieur und arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Consulting Ingenieur. Seit fast neun Jahren engagiert er sich nun als Wohnberater.
Ursula Kremer-Preiß, Leiterin des Fachbereichs Wohnen und Quartiersentwicklung im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), erläutert was alters- und generationengerechtes Wohnen heute bedeutet.
Ziel des Programms ist die Initiierung und Unterstützung stadtregionaler Kooperationen, die dazu beitragen, die Ankerfunktion von Mittel- und Grundzentren für die sie umgebenden ländlichen Räume zu stärken.
Bei der ältesten Wohnberatungsstelle in Baden-Württemberg bietet ein gut geschultes ehrenamtliches Wohnberaterteam unter hauptamtlicher Leitung eine neutrale Beratung an. Ziel ist es, so lange wie möglich zu Hause wohnen zu können.
Ziel ist es, kostengünstige ambulante Lösungen für das Wohnen im Alter zu ermöglichen, damit Menschen auch bei zunehmender Hilfs- und Pflegebedürftigkeit möglichst lange in der eigenen Wohnung wohnen können.
Bettina Scheu leitet bereits 20 Jahre die älteste Wohnberatungsstelle in Baden-Württemberg. Ehrenamtliche sind ein zentraler Bestandteil in der Wohnberatung, betont sie im Interview.
Bei den Dialogen wurde anhand von Praxisbeispielen über die Chancen der demografischen Entwicklung im demografisch heterogenen Deutschland diskutiert und wurden übertragbare Ansätze zur Stärkung der Regionen sichtbar gemacht.