„Die Brandenburgische Seniorenwoche steht für Zusammenhalt, Engagement und gelebte Solidarität zwischen den Generationen“, so Ministerpräsident Woidke.
„Mit der Nachbarschaftshilfe schaffen wir jetzt die Möglichkeit, dass pflegebedürftige Menschen den Entlastungsbetrag aus Mitteln der Pflegeversicherung auch dafür nutzen können, ihren Nachbarn für diese ehrenamtliche Hilfe einen kleinen Geldbetrag zahlen können“, so Sozialministerin Müller.
Im Netzwerk engagieren sich Ehrenamtliche an verschiedenen Standorten des Landes Brandenburg. Sie besuchen Hochaltrige zu Hause und bieten Gespräche und Bewegungsangebote an.
In nicht einmal mehr 10 Jahren wird knapp jede und jeder Dritte in Brandenburg 65 Jahre und älter sein. Was bedeutet das für die Gesellschaft, für die staatliche Daseinsvorsorge und das künftige Zusammenleben der Generationen?
Katharina Wiegmann, Projektleiterin der Fachstelle Altern und Pflege im Land Brandenburg (FAPIQ), zeigt auf, wie durch „Pflege vor Ort“ die kommunale Pflegeverantwortung gestärkt werden kann und zeichnet einen Weg zu alternsfreundlichen Kommunen.
Die Fachstelle trägt dazu bei, Landkreise und kreisfreie Städte, Initiativen und Menschen vor Ort bei der Entwicklung und Realisierung alternsfreundlicher Lebensräume zu unterstützen.