In einer Gesellschaft des zunehmend langen Lebens können viele ältere Menschen heute ihr Leben im Alter bei guter Gesundheit selbstbestimmt gestalten. Doch auch der Bedarf an Pflege und Betreuung im hohen Alter wird steigen.
Die Demografiestrategie befasst sich mit allen Handlungsfeldern, die für die politische Gestaltung des demografischen Wandels wichtig sind. Sie formuliert für diese Handlungsfelder konkrete Ziele und zeigt Maßnahmen zu deren Verwirklichung auf.
Die Hessische Landesregierung stärkt mit dem Projekt die digitale Medienkompetenz älterer Menschen in Hessen. Dabei werden Di@-Lotsinnen und -Lotsen ausgebildet, die Ältere in die digitale Welt begleiten.
Um den Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflege-, Alten-, und Behinderteneinrichtungen in Hessen Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen, hat die Hessische Landesregierung 10.000 Tablets zur Verfügung gestellt.
Um möglichst lange selbstständig im gewohnten Umfeld zu bleiben, fördert die Landesregierung die Beratung älterer Menschen rund um die Themen Wohnungsanpassung, barrierefreies Wohnen, technische Unterstützungsmöglichkeiten im Alter und Wohnformen.
Das gute und selbstbestimmte Leben im Alter ist eine wesentliche Leitidee der aktiven Demografiepolitik der Hessischen Landesregierung. Sie bildet daher einen Schwerpunkt in der Hessischen Demografiestrategie im Handlungsfeld „Älter werdende Gesellschaft“.
Die von der Polizei Hessen geschulten Berater informieren als kompetente Ansprechpartner „auf Augenhöhe“ ihre Altersgruppe vor Ort über bestimmte Kriminalitätsformen, Unfallrisiken, entsprechende Vorbeugungsmöglichkeiten sowie allgemeine Präventionsthemen.
Die Beratungsstelle liefert Impulse, wie Quartiere gemeinsam entwickelt werden können, indem zukunftsweisende Beispiele guter Praxis in den Quartieren öffentlich zugänglich gemacht werden.
Im Netzwerk engagieren sich Ehrenamtliche an verschiedenen Standorten des Landes Brandenburg. Sie besuchen Hochaltrige zu Hause und bieten Gespräche und Bewegungsangebote an.
In nicht einmal mehr 10 Jahren wird knapp jede und jeder Dritte in Brandenburg 65 Jahre und älter sein. Was bedeutet das für die Gesellschaft, für die staatliche Daseinsvorsorge und das künftige Zusammenleben der Generationen?