Mobiles Arbeiten erlaubt eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, reduziert Pendlerwege und bietet eine flexiblere Arbeits- und Tagesgestaltung für die unterschiedlichen Lebensentwürfe.
Professor Sebastian Henn ist Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsgeografie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und erforscht, wie demografischer Wandel und regionale Entwicklung zusammenhängen. Im Interview spricht er über Chancen für Thüringen.
Frank Sonnabend ist Architekt und Unternehmer. Mit seinen kreativen Projekten belebt der Investor leerstehende Gebäudekomplexe in Erfurt. Im Interview erzählt er von Chancen im demografischen Wandel und seinen Ideen zur Revitalisierung von Städten.
Altenburg hat jede Menge Geschichtsträchtiges zu bieten. Für die „Stadtmenschen“ ist es eine Herzensangelegenheit, den öffentlichen Raum erlebbar zu machen und vier historisch bedeutsame Orte („Quartiersanker“) in der Stadt wiederzubeleben.
Man nehme ein ungenutztes Kirchengebäude, jede Menge Freiwillige mit dem Mut für Neues, viel Geld – und verwandle den größten beheizbaren Raum im Dorf zu einem Ort, der für alle 24/7 offen steht, in dem gefeiert und getanzt wird – die „Neue Mitte Aspach“.
Das denkmalgeschützte ehemalige Gasthaus „Krone“ gilt als eines der ältesten und geschichtsträchtigsten Häuser in Schweina. Durch die Sanierung soll das Gebäude auch zukünftig als zentraler Treffpunkt für alle im Ort erhalten bleiben.
Das Projekt fördert den Austausch zwischen den Generationen, der Jüngere und Ältere gleichermaßen bereichert. Durch Gespräche lernen die Teilnehmenden die Lebensrealität und Perspektiven der jeweils anderen Generation kennen und schätzen.
Der Nachbarschaftshilfeverein der Wohnungsbaugenossenschaft Ilmenau/Thüringen setzt sich dafür ein, dass ältere Menschen nicht allein sind und so lange wie möglich in ihrer Wohnung – ihrem Zuhause – leben können.
Der „digitale Dienstag“ ermöglicht der älteren Generation die selbstbestimmte Teilhabe am digitalen Alltag. Einmal monatlich veranstaltet die Bibliothek kostenfreie, praxisbezogene Vorträge zu Themen der Digitalisierung.
Durch das Projekt soll die Lebensqualität im Stadtteil Lusan nachhaltig verbessert werden, sodass der Stadtteil als Lebensraum wieder attraktiver wird, was zu einer positiven Bevölkerungsentwicklung beitragen kann.