„Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu unterstützen, ist eine zentrale Aufgabe unserer Solidargemeinschaft. Damit wir sie heute und in Zukunft erfüllen können, müssen wir das System der sozialen Pflegeversicherung reformieren“, so Bundesgesundheitsminister Linnemann.
„Wir wollen, dass alle besser und früher für das Alter vorsorgen können. Mit der Frühstartrente geben wir jedem Kind in Deutschland ein Startkapital für die eigene Altersvorsorge", so Bundesfinanzminister Klingbeil.
„Nach Jahren der steigenden Krankenkassenbeiträge haben wir endlich die Grundlage für stabile Finanzen in der gesetzlichen Krankenversicherung geschaffen“, so Bundesgesundheitsministerin Warken.
Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil pflegebedürftiger Menschen. Die Pflegequote ist für hochbetagte Frauen deutlich höher als für gleichaltrige Männer.
Der Übergang aus dem Erwerbsleben in den Bezug einer gesetzlichen Rente ist vielfältig und hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Nur ein Drittel der neuen Rentnerinnen und Rentner bezieht eine Regelaltersrente.
Das durchschnittliche Zugangsalter in gesetzliche Altersrenten ist seit Ende der 1990er Jahre deutlich gestiegen. Der Abstand zur Regelaltersgrenze bleibt aber in den letzten Jahren konstant.
Das Gesamteinkommen von älteren Haushalten ist für viele Fragen aussagekräftiger als die individuellen Alterseinkommen. Niedrige Renten werden meist durch zusätzliche Einkünfte oder das Einkommen des Partners ausgeglichen.