Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil pflegebedürftiger Menschen. Die Pflegequote ist für hochbetagte Frauen deutlich höher als für gleichaltrige Männer.
Der Anteil älterer Menschen ist in strukturschwachen Gebieten besonders hoch. Vor allem in Ostdeutschland ist die Alterung der Bevölkerung weit fortgeschritten und teilweise jeder dritte Einwohner älter als 65 Jahre.
Auf dem Land werden mehr Kinder geboren als in Städten. Die zusammengefasste Geburtenziffer ist vor allem im Nordwesten und Süden Deutschlands relativ hoch.
Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in Familien mit Kindern, ein Fünftel allein im Haushalt. Die häufigste Haushaltsform sind aber Einpersonenhaushalte.
Deutschland hat seit den 1970er Jahren eine sehr niedrige Geburtenrate. Nach einem temporären Anstieg ist die zusammengefasste Geburtenziffer zuletzt wieder gesunken. Die endgültige Kinderzahl liegt aktuell bei 1,6 Kindern je Frau.
Immer mehr Kinder unter drei Jahren besuchen eine Tageseinrichtung oder sind in Tagespflege. Bei den 3- bis 5-jährigen Kindern ist die Betreuungsquote stabil hoch.
Das Gesamteinkommen von älteren Haushalten ist für viele Fragen aussagekräftiger als die individuellen Alterseinkommen. Niedrige Renten werden meist durch zusätzliche Einkünfte oder das Einkommen des Partners ausgeglichen.