„Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu unterstützen, ist eine zentrale Aufgabe unserer Solidargemeinschaft. Damit wir sie heute und in Zukunft erfüllen können, müssen wir das System der sozialen Pflegeversicherung reformieren“, so Bundesgesundheitsminister Linnemann.
„Nach Jahren der steigenden Krankenkassenbeiträge haben wir endlich die Grundlage für stabile Finanzen in der gesetzlichen Krankenversicherung geschaffen“, so Bundesgesundheitsministerin Warken.
Die Altersstruktur der Beschäftigten im öffentlichen Dienst unterscheidet sich deutlich zwischen Bund, Ländern und Kommunen sowie zwischen Aufgabenbereichen.
Die Zahl der pensionierten Beamten, Richter und Berufssoldaten nimmt zu. Vor allem in den Bundesländern wächst die Zahl der Versorgungsempfänger stark.
Die Zahl der im öffentlichen Dienst Beschäftigten ist in den letzten Jahren stark gewachsen, vor allem im kommunalen Bereich. Die wichtigsten Aufgabenbereiche sind Schulen und Soziale Sicherung.
Die Versorgungsausgaben von Bund, Ländern und Kommunen für pensionierte Beamte, Richter und Berufssoldaten sowie ihre Hinterbliebenen sind stark gestiegen.
Beamte und Richter gehen zunehmend später in den Ruhestand. Das durchschnittliche Pensionsalter hat sich vergleichbar mit dem Rentenzugangsalter in der gesetzlichen Rentenversicherung entwickelt.
Zukunftssichere öffentliche Finanzen sollen den Handlungsspielraum des Staates jederzeit gewährleisten. Langfristig stellt der demografische Wandel die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen vor eine große Herausforderung.
Die Demografiestrategie befasst sich mit allen Handlungsfeldern, die für die politische Gestaltung des demografischen Wandels wichtig sind. Sie formuliert für diese Handlungsfelder konkrete Ziele und zeigt Maßnahmen zu deren Verwirklichung auf.
Den demografischen Wandel spüren auch die öffentlichen Arbeitgeber. Um die Fachkräftebasis in den Verwaltungen zu sichern, reagiert der Bund mit Zielen und konkreten Projekten.