Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in Familien mit Kindern, ein Fünftel allein im Haushalt. Die häufigste Haushaltsform sind aber Einpersonenhaushalte.
Deutschland hat seit den 1970er Jahren eine sehr niedrige Geburtenrate. Nach einem temporären Anstieg ist die zusammengefasste Geburtenziffer zuletzt wieder gesunken. Die endgültige Kinderzahl liegt aktuell bei 1,6 Kindern je Frau.
Immer mehr Kinder unter drei Jahren besuchen eine Tageseinrichtung oder sind in Tagespflege. Bei den 3- bis 5-jährigen Kindern ist die Betreuungsquote stabil hoch.
Das Gesamteinkommen von älteren Haushalten ist für viele Fragen aussagekräftiger als die individuellen Alterseinkommen. Niedrige Renten werden meist durch zusätzliche Einkünfte oder das Einkommen des Partners ausgeglichen.
Fast alle älteren Menschen beziehen Alterssicherungsleistungen. Aber auch Erwerbseinkommen, private Vorsorge und weitere Einkünfte finanzieren den Ruhestand.
Kleine Kinder werden in Ostdeutschland häufiger und länger außerfamiliär betreut als in Westdeutschland. Aber auch auf kleinräumiger Ebene gibt es Differenzen bei der Betreuungsquote.
Die meisten Kinder besuchen eine Kindertageseinrichtung. Zwischen Landkreisen und Städten sowie bei der Ganztagsbetreuung zeigen sich regionale Unterschiede.
„Kinder und Jugendliche wollen ihre Gesellschaft mitgestalten. Mit mitwirken.gov.de schaffen wir einen modernen und niedrigschwelligen Zugang zu Beteiligung“, so Bundesjugendministerin Prien.
Die materielle Absicherung der Altersphase ist eine herausragende sozialstaatliche Leistung in Deutschland. Ab dem Jahr 2025 wird die demografische Entwicklung die Alterssicherungssysteme vor große Aufgaben stellen.