Der Anteil älterer Menschen ist in strukturschwachen Gebieten besonders hoch. Vor allem in Ostdeutschland ist die Alterung der Bevölkerung weit fortgeschritten und teilweise jeder dritte Einwohner älter als 65 Jahre.
Auf dem Land werden mehr Kinder geboren als in Städten. Die zusammengefasste Geburtenziffer ist vor allem im Nordwesten und Süden Deutschlands relativ hoch.
Viele städtische und wirtschaftsstarke Regionen werden bis 2045 voraussichtlich weiter wachsen, während strukturschwache und ländliche-periphere Regionen überwiegend schrumpfen.
Rechnerisch leben in Deutschland 233 Menschen auf einem Quadratkilometer. Damit ist die Bundesrepublik eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas. Die Einwohner sind aber regional ungleich verteilt.
Kleine Kinder werden in Ostdeutschland häufiger und länger außerfamiliär betreut als in Westdeutschland. Aber auch auf kleinräumiger Ebene gibt es Differenzen bei der Betreuungsquote.
Die meisten Kinder besuchen eine Kindertageseinrichtung. Zwischen Landkreisen und Städten sowie bei der Ganztagsbetreuung zeigen sich regionale Unterschiede.