Die sinkende Nettozuwanderung beruht auf einer geringeren Nettozuwanderung aus den Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden sowie der weiterhin rückläufigen Zuwanderung aus den EU-Staaten.
Aufgrund der starken Zuwanderung aus dem Ausland verzeichnen fast alle Kreise positive Wanderungssalden. Bei den Wanderungsgewinnen zeigen sich aber regionale Unterschiede.
Jeder vierte Einwohner Deutschlands ist zugewandert oder Kind von zugewanderten Eltern. Häufigste Herkunftsländer sind die Türkei, Polen, Russland und Kasachstan.
Mehr als ein Viertel der Bevölkerung hat eine Einwanderungsgeschichte. Ein Fünftel der Bevölkerung ist seit 1950 selbst nach Deutschland eingewandert, weitere 6,5 Prozent haben zwei eingewanderte Elternteile.
„Durch die angestrebte Etablierung gemeinsamer Standards bei der Ausbildung in Indien können langwierige und bürokratische Anerkennungsverfahren in Zukunft vermieden und gut ausgebildete Fachkräfte schneller in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden“, so Bundesgesundheitsministerin Warken.