Die Geburtenziffer war zuletzt vor knapp 20 Jahren auf einem ähnlich niedrigen Niveau. Noch niedriger lag sie Mitte der 1990er-Jahre mit einem Tiefstwert von 1,24 Kindern je Frau.
Die sinkende Nettozuwanderung beruht auf einer geringeren Nettozuwanderung aus den Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden sowie der weiterhin rückläufigen Zuwanderung aus den EU-Staaten.
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 654.000 Kinder geboren. Damit sank die Geburtenzahl im vierten Jahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 1946.
Mehr als ein Viertel der Bevölkerung hat eine Einwanderungsgeschichte. Ein Fünftel der Bevölkerung ist seit 1950 selbst nach Deutschland eingewandert, weitere 6,5 Prozent haben zwei eingewanderte Elternteile.
„Durch die angestrebte Etablierung gemeinsamer Standards bei der Ausbildung in Indien können langwierige und bürokratische Anerkennungsverfahren in Zukunft vermieden und gut ausgebildete Fachkräfte schneller in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden“, so Bundesgesundheitsministerin Warken.