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Sächsischer Bürgerpreis
Stellvertretend für die zahlreichen Menschen, die sich in Sachsen ehrenamtlich engagieren, zeichnen die Stifter des Preises in insgesamt fünf Kategorien Personen oder Initiativen aus. Viele Projekte werden generationenübergreifend betrieben oder widmen sich ausdrücklich dem Zusammenhalt und dem Miteinander von Alt und Jung.

Am 17. Oktober 2023 wurde in der Dresdner Frauenkirche zum dreizehnten Mal der Sächsische Bürgerpreis verliehen. Gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kulturstiftung Dresden der Commerzbank würdigt der Freistaat Sachsen jährlich Vereine, Initiativen, Institutionen oder Einzelpersonen, die mit ihrem herausragenden Einsatz die Demokratie mit Leben erfüllen, anderen Menschen helfen und sich für die Umwelt, Brauchtum, Traditionen und eine lebendige Erinnerungskultur einsetzen.
In jeder Kategorie werden 5.000 Euro von den Stiftern bereitgestellt.
- Miteinander stärken – Land gestalten (Demokratie)
- Menschen helfen – Gemeinsinn stiften (Menschen)
- Traditionen pflegen – Geschichte verstehen (Heimat)
- Schöpfung bewahren – Natur schützen (Umwelt)
- Global denken – lokal handeln (Welt)
Die Vorschläge zur Nominierung reichen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bei den jeweiligen Landräten ein. Auch kirchliche Stellen sind vorschlagsberechtigt. Die Landräte und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte nominieren die Initiativen oder Personen, die dann gebeten werden, eine Projektbeschreibung an die Sächsische Staatskanzlei zu senden. Daraufhin wählt eine unabhängige Jury die Preisträger in den fünf Kategorien aus den nominierten Projekten, Initiativen und Einzelpersonen aus.