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Landesinitiative „Ländliche GestaltungsRäume“
Die Initiative fördert gezielt besonders strukturschwache Regionen in Mecklenburg-Vorpommern und setzt den Fokus auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.

Geförderte Vorhaben in den Ländlichen GestaltungsRäumen
In Mecklenburg-Vorpommern umfassen ländliche Räume mehr als 90 Prozent der Landesfläche und beherbergen über die Hälfte der Bevölkerung. Viele ländliche Regionen – nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern – stehen schon jetzt vor großen demografischen und sozio-ökonomischen Herausforderungen. Um dieser Problematik zu begegnen, hat das Land 2016 einen einzigartigen Ansatz verfolgt: die Ausweisung der Raumkategorie der Ländlichen GestaltungsRäume im Landesraumentwicklungsprogramm. Diese Raumkategorie beinhaltet die in ihrer demografischen sowie Wohlstands- und Wirtschaftsentwicklung deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegenden Räume in Mecklenburg-Vorpommern. Zur gezielten Unterstützung der Entwicklung dieser Regionen wurde ein Förderprogramm geschaffen.
Ziel der Landesinitiative „Ländliche GestaltungsRäume“ ist es, die ländlichen Räume nicht ausschließlich funktional im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu betrachten, sondern gezielt den Fokus auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung zu setzen. Niemand weiß besser, wo wirklich Handlungsbedarfe bestehen, als die Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort.
Zur langfristigen Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilräumen des Landes, werden Vorhaben unterstützt, die Lösungsansätze für die besonderen lokalen Herausforderungen in strukturschwachen ländlichen Räumen darstellen.
Die einzelnen Projekte adressieren ein breites Spektrum relevanter Themen ländlicher Räume in Mecklenburg-Vorpommern: Mobilität, Gesundheitsversorgung, Umweltbildung, Ehrenamt, Teilhabe, Partizipation, Kommunikation, Digitalisierung, regionale Wertschöpfung, regionale Identität, Städtebau, Revitalisierung von Ortskernen, Wohnen, Pflege, Kultur und Sport.