Regionales Projekt
OL:IN – Ein Erfolgsmodell für Integration und berufliche Förderung in Oldenburg
Stadt Oldenburg in Niedersachsen

Ziele
Vermittlung von Praktika, Ausbildungsplätzen und Arbeitsstellen sowie Unterstützung bei der Suche nach weiterführenden Bildungsangeboten; Teilnahme auf sechs Monate in Voll- und Teilzeit angelegt, Einstieg jederzeit möglich.
Beschreibung
Struktur des Oldenburger Zentrums für Integration und Kompetenzerweiterung (OL:IN)
Die Zusammenarbeit mit dem Kostenträger, dem Jobcenter Oldenburg, ist außergewöhnlich eng. Gemeinschaftlich wurde in den letzten Jahren eine beeindruckende Vermittlungsquote erreicht. Das Projekt wurde 2017 gestartet und von einer Bietergemeinschaft getragen: der Volkshochschule Oldenburg, die die Projektleitung innehat, der Akademie Überlingen (Kopf der Bietergemeinschaft), der Dekra Akademie und der Handwerkskammer Oldenburg.
Einzigartiges Zusammenspiel der Kompetenzen
Das Hauptziel ist die Stabilisierung der Teilnehmenden sowie die Schaffung von Strukturen, die ihnen helfen, ihren Platz in der Gesellschaft oder im Berufsleben zu finden.
Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen – die Stabilisatoren
Fluchterfahrung, Brüche in der Biografie, finanzielle Probleme, familiäre Konflikte und gesundheitliche Probleme können persönlich belasten, aber auch multiple Vermittlungshemmnisse im Berufsleben darstellen. Sozialpädagogen führen ein Profiling durch, um die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmenden zu identifizieren und zu fördern sowie ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.
Jobcoaches – die Perspektivengeber
Sind diese Hindernisse zumindest identifiziert und in Angriff genommen, können berufliche Perspektiven anvisiert werden. Jobcoaches fungieren als Bindeglieder zwischen den Teilnehmenden und der lokalen Wirtschaft und profitieren von einem breiten Netzwerk starker lokaler Unternehmen.
Ausbilderinnen und Ausbilder – die Praxisorientierten
Sozialpädagogen und Jobcoaches bilden das sogenannte Clearingteam, das die Fähigkeiten und Kenntnisse der Teilnehmenden von Anfang an praktisch umsetzt und vertieft. Die Ausbilderinnen und Ausbilder übernehmen die Aufsicht der verschiedenen Gewerke des OL:IN, darunter Hauswirtschaft, Maler- und Lackiererei, Tischlerei beziehungsweise Holzarbeiten, Lager und Logistik, Metallbau sowie Hotel- und Gastgewerbe mit einer Küche. Zusätzlich gibt es eigenständige Projekte im Bereich Garten- und Landschaftsbau sowie Handel.
Sprachförderung und gewerkeübergreifende Projekte
Die vierte Gruppe besteht aus Sprachdozentinnen und Sprachdozenten, die intensive, bedarfsgerechte und auf das jeweilige Gewerk zugeschnittene Sprachförderung durchführen.
Exzellente Teamarbeit
Obwohl viele Beteiligte involviert sind, verläuft das Projekt dank des engagierten Miteinanders reibungslos. Die Gewerke kooperieren bereichsübergreifend. Es besteht eine hervorragende Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Oldenburg und eine starke Beziehung zu lokalen Unternehmen.
Besonderheiten
- 80 verfügbare Plätze
- 1.250+ Vermittlungen in Arbeit, Ausbildung & Praktika
Projektträger
Jobcenter Oldenburg