Vor allem in weniger dicht besiedelten Gebieten im ländlichen Raum gefährdet der demografische Wandel die Grundversorgung mit örtlichen Leistungsangeboten wie Schulen, Kindergärten, Gesundheitseinrichtungen oder öffentlichem Personennahverkehr. Denn dort, wo die Bevölkerung stark abnimmt oder altert, werden häufig Auslastungsschwellen unterschritten.
Auch wenn es keine Standardlösungen gibt, bilden Modellinitiativen, Leitfäden und bereits durchgeführte Demografie-Checks eine gute Basis für regionale Demografie-Konzepte. Landkreise sowie Städte und Gemeinden können aus den Erfahrungen anderer Regionen lernen.
Gemeinsames Ziel ist es, die Entwicklung der bayerischen Region „Hofheimer Land“ selbst zu beeinflussen und die Daseinsvorsorge mit einem langfristigen Strategiekonzept zu sichern.
Das Projekt ina möchte die in Augsburg beheimatete klassische Altenhilfe befähigen, die Bedürfnisse und Lebenslagen von Migranten zu verstehen und sich darauf einzustellen.
Vier bayerische Gemeinden schlossen sich zur interkommunalen Kooperation Kreuzbergallianz e.V. zusammen, um Strategien zur Sicherung der Daseinsvorsorge in der Region zu entwickeln.
Der Flexibus richtet sich ganz nach den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger und ermöglicht die Mobilität von Personen, die in schwach angebundenen Ortsteilen im ländlichen Raum in Bayern leben.
Jeder zweite Haushalt in dem bayerischen 700 Einwohner-Dorf ist eingetragener Gesellschafter und somit als finanzieller Teilhaber am wirtschaftlichen Erfolg des Dorfladens beteiligt.
Die bayerische Beschäftigungsinitiative bemüht sich um die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. So wird dem Mangel an Fachkräften im ländlichen Raum entgegengewirkt.
Senioren steht meist ein Überangebot an Zeit zur Verfügung während Alleinerziehende unter Zeitdruck stehen. In Nürnberg wohnen sie zusammen und helfen sich gegenseitig.
Kommunalpolitische Initiativen und interkommunale Projekte sollen die wohnortnahe Gesundheitsversorgung in der ländlichen Region Unterfranken verbessern.
Das Münchner Modellprojekt und das darauf aufbauende Versorgungskonzept waren Grundlage für gesetzliche Verbesserungen für die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen.
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