Die meisten Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland ziehen, kommen aus anderen europäischen Ländern.
Im Jahr 2023 sind mehr als 1,9 Millionen Menschen aus dem Ausland nach Deutschland gezogen. Fast zwei Drittel von ihnen kam aus anderen europäischen Ländern. Das mit Abstand wichtigste Herkunftsland war die Ukraine, gefolgt von Rumänien, der Türkei und Polen. Von den außereuropäischen Staaten waren Syrien, Indien und Afghanistan die wichtigsten Herkunftsländer von Zuwanderern.
Jede zehnte zugezogene Person hatte 2023 die deutsche Staatsangehörigkeit. Bei den Herkunftsländern Paraguay, Schweiz, Neuseeland und Kasachstan war es sogar mehr als die Hälfte. In absoluten Zahlen kamen die meisten Deutschen aus der Schweiz, der Türkei, den USA und Österreich. Überwiegend handelt es sich dabei um Rückkehrer, die zu einem früheren Zeitpunkt aus Deutschland fortgezogen sind, zum Beispiel für ein Studium oder eine Arbeit.
Jeder vierte Einwohner Deutschlands ist zugewandert oder Kind von zugewanderten Eltern. Häufigste Herkunftsländer sind die Türkei, Polen, Russland und Kasachstan.
Aufgrund der starken Zuwanderung aus dem Ausland gab es zuletzt bundesweit positive Wanderungssalden. Bei den Wanderungsgewinnen zeigen sich aber regionale Unterschiede.
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