Die Zahl der pflegebedürftigen Personen hat sich seit 2001 mehr als verdoppelt und wird bis 2050 weiter stark zunehmen.
Im Jahr 2021 gab es fünf Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland. Zwanzig Jahre zuvor waren es erst zwei Millionen. Zu dem starken Anstieg hat einerseits die wachsende Zahl älterer Menschen beigetragen. Maßgeblich war aber auch die 2017 eingeführte neue Definition von Pflegebedürftigkeit, so dass seitdem mehr Menschen als pflegebedürftig eingestuft werden.
In einer Pflegevorausberechnung hat das Statistische Bundesamt ermittelt, wie sich die Zahl der pflegebedürftigen Menschen zukünftig entwickeln könnte. Der Variante 2 zufolge würde es im Jahr 2050 rund 6,7 Millionen Pflegebedürftige geben. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sind die Babyboomer-Jahrgänge, die ab 2030 zunehmend die Altersgruppen mit einem höheren Pflegebedarf erreichen.
Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil pflegebedürftiger Menschen. Die Pflegequote ist für hochbetagte Frauen deutlich höher als für gleichaltrige Männer.
Immer mehr Menschen in Deutschland sind 65 Jahre und älter. Besonders der Anteil der Hochaltrigen nimmt stark zu.
Blätterfunktion
Hinweis zur Verwendung von Cookies
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz