Viele saarländischen Gemeinden sind in den letzten Jahren gewachsen. Mittelfristig wird für alle Kreise ein Bevölkerungsrückgang erwartet.
Im Saarland ist zwischen 2018 und 2023 jede zweite Gemeinde gewachsen. Bevölkerungsrückgänge gab es vor allem in höher gelegenen ländlichen Regionen.
Regionale Bevölkerungsvorausberechnungen
Vorausberechnungen zur Bevölkerungsentwicklung von Landkreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden sind wichtig für Planungszwecke. Dabei gilt allerdings: Je kleinräumiger die Betrachtungsebene und je länger der Zeithorizont sind, desto größer sind die Unsicherheiten.
Einige Bundesländer erstellen regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnungen auf Kreis- oder Gemeindeebene. Ansonsten wird hier die Vorausberechnung aus der Raumordnungsprognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung abgebildet. In beiden Fällen sind die Ergebnisse in der Regel nicht mit der koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung für die Bundes- und Länderebene kompatibel.
Wie die demografische Entwicklung im Saarland zukünftig aussehen könnte, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in einer Bevölkerungsvorausberechnung ermittelt. Den Ergebnissen zufolge könnte die Bevölkerungszahl zwischen 2021 und 2045 landesweit um fünf Prozent abnehmen. Alle Landkreise wären von dem Bevölkerungsrückgang betroffen. Die Spannbreite reicht vom Rückgang um zwei Prozent im Landkreis Merzig-Wadern bis zur Schrumpfung um elf Prozent im Landkreis St. Wendel.
Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland ist sehr heterogen. Sie ist wesentlich durch die Lage und Wirtschaftskraft der Regionen geprägt.
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