Die niedersächsische Bevölkerung war 2022 durchschnittlich 44,7 Jahre alt und lag knapp über dem Bundesdurchschnitt.
Die Altersstruktur der Bevölkerung in Niedersachsen hat sich in der Vergangenheit stark gewandelt. Während 1970 nahezu jeder dritte Einwohner jünger als 20 Jahre war, ist es heute nicht einmal jeder Fünfte. Demgegenüber ist der Anteil der über 65-Jährigen in Niedersachsen im gleichen Zeitraum von 14 auf 22 Prozent gestiegen.
Bis 2070 wird die Zahl und der Anteil älterer Menschen weiter zunehmen. Zugleich nimmt die Bevölkerung im typischen Erwerbsalter ab. Zu diesem Ergebnis kommt die 15. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, sofern sich Geburtenrate, Lebenserwartung und Wanderungssaldo moderat entwickeln (Variante 2).
Viele Gemeinden in Niedersachsen sind in den letzten Jahren gewachsen, teils gibt es aber auch großräumig Bevölkerungsrückgänge. Mittelfristig wird für große Teile des Landes ein Bevölkerungsrückgang erwartet.
Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Ihre Altersstruktur ist das Abbild der Bevölkerungsgeschichte der letzten 100 Jahre.
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